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Antidiskriminierung

Antidiskriminierung
Source: Stefan Gloede

Beratung Betroffener rassistischer Diskriminierung

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CHRONOLOGIE

Haskenkreuz an Dönerimbiss. Quelle: de.indymedia.org

Rechte Gewalt in Brandenburg


latest 5 items
15.05.2012  » Cottbus / Cottbus
Cottbus Am Rande einer Demonstration der Neonazipartei NPD wurden mehrere Personen von Rechten angegriffen und verletzt.  (Quelle: Cottbus Nazifrei)
12.05.2012  » Spremberg / Spree-Neiße
Spremberg Nach Protesten gegen eine NPD-Demonstration in Cottbus wurden linke Jugendliche nachts vor einem Spremberger Jugendklub angegriffen. Mit Baseballschlägern bewaffnete Rechte schlugen die Scheiben eines vollbesetzten Autos ein. Die Insassen erlitten Schnittwunden und Prellungen, einem Betroffenen wurde ein Finger gebrochen.  (Quelle: LR)
01.05.2012  » Fehrbellin / Ostprignitz-Ruppin
Neuruppin Nach einer erfolgreichen Blockade eines Neonaziaufmarschs der Freien Kräfte Neuruppin/Osthavelland in Wittstock, wurde ein Jugendwohnprojekt in Neuruppin angegriffen. Eine Gruppe von 20 bis 30 Neonazis bewarfen das Haus mit Flaschen und Steinen. Die Bewohnerinnen und Bewohner konnten die Angriffe erfolgreich abwehren.  (Quelle: Mittendrin)
27.04.2012  » Wittstock/Dosse / Ostprignitz-Ruppin
Wittstock Ein Schüler einer 7. Klasse aus Gransee wurde von zwei Jugendlichen rassistische beschimpft und mit einem Teleskopschlagstock bedroht und geschubst. Der Klassenlehrer stellte sich schützend vor den Schüler. Er wurde ebenfalls von den Angreifern bedroht.  (Quelle: maz)
20.04.2012  » Cottbus / Cottbus
Cottbus Am Nachmittag griffen zwei Rechte einen Punk, der in Begleitung zweier Freundinnen war, von hinten an und brachten ihn zu Boden. Sie traten ihm ins Gesicht, zerstörten seine Brille und zwangen ihn, seine Jacke herauszugeben.  (Quelle: OPP)
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2009-12-22
Source: OPP

Beratung von Betroffenen rassistischer Diskriminierung

Rassismus und Ausgrenzung sind zwar geächtet, aber keineswegs verschwunden. Vorbehalte gegen Migranten und Migrantinnen oder Menschen mit Migrationshintergrund sind weitverbreitet. Diese Ansichten zu verändern und zu einem sozialen Klima beizutragen, das allen Menschen gleiche Chancen und gleiche Behandlung zuteilwerden lässt, ist unser Ziel.

Die Opferperspektive bietet seit mehr als zehn Jahren Opfern von rechter Gewalt in Brandenburg Beratung und Begleitung an. Sie klärt über rechte Gewalt auf und setzt sich für die Interessen von Betroffenen ein. Seit September 2009 berät die Opferperspektive in Zusammenarbeit mit der Antidiskriminierungsstelle der Integrationsbeauftragten des Landes Brandenburg in einem Pilotprojekt auch Betroffene von rassistischer Diskriminierung.

Die Beratung ist aufsuchend, kostenlos und vertraulich. Die BeraterInnen kommen an einen Ort, den die Betroffenen bestimmen können. In einem Beratungsgespräch kann geklärt werden, welche Schritte sinnvoll und möglich sind, um sich gegen eine Ungleichbehandlung zu wehren.

Die Beratung der Opferperspektive ist

  • kostenlos
  • aufsuchend. Betroffene können den Ort des Treffens selbst wählen.
  • mehrsprachig. Wenn nicht ausreichend Kenntnisse der deutschen Sprache vorhanden sind, wird die Beratung durch DolmetscherInnen unterstützt, die von der Opferperspektive gestellt werden.
  • vertraulich. Ohne Einverständnis werden keine Informationen an Dritte weitergegeben.
  • unabhängig von allen Behörden.

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Telefon ++49 (0)331 8170000

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Adresse Rudolf-Breitscheid-Str. 164, 14482 Potsdam

(mabe)

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